Die jagdliche Ausbildung des Kleinen Münsterländers
Um einen guten Jagdhund zu erhalten, muss dieser ausgebildet werden, auch wenn unsere Hunde durch ihre Veranlagung schon viel mitbringen. Bei der Ausbildung unterstützen wir als Zuchtverein die Führerinnen und Führer unser Kleinen Münsterländer, damit möglichst viele Hunde auf den Zuchtprüfungen erscheinen. Nur so erhalten wir die für uns wertvollen Informationen über unsere Zuchtbasis.
Unser Ausbildungsangebot umfasst Welpenspieltage, Vorbereitungskurse auf Verbandsjugendsuche, (VJP), Herbstzuchtprüfung (HZP) mit jagdlicher Brauchbarkeit und Verbandsgebrauchshundprüfung (VGP). Hierzu bieten wir regional Lehrgänge an. Im Raum Lübeck kooperiert unsere Landesgruppe in der Ausbildung seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich mit der dortigen Kreisgruppe.
Je früher ein Hund gefördert wird, desto effektiver wirkt diese Förderung. Wir bieten daher schon für die Welpen Kurse an, in denen das Sozialverhalten der jungen Hunde gezielt beeinflusst und die jagdliche Veranlagung spielerisch gefördert werden.
Der nächste Schritt ist die Vorbereitung auf die Verbandsjugendprüfung , gilt es doch die jagdlichen Anlagen so zu fördern, dass sie im Einklang stehen und das ganze, in seiner Veranlagung begründete Leistungspotenzial des Hundes zur Entfaltung kommt.
Ein entscheidender Schritt in Richtung Brauchbarkeit eines Vorstehhundes ist die Herbstzuchtprüfung. Hier kommen neben den Prüfungsfächern der VJP noch die Wasserarbeit und das Apportieren hinzu. Aufgrund einer gesetzliche Änderung reicht (wie seit längerem in Mecklenburg-Vorpommern) nun auch in Schleswig-Holstein die bestandene HZP nicht mehr zur gesetzlichen Anerkennung als jagdlich brauchbarer Hund aus. Aus diesem Grund bieten wir in unserer Landesgruppe die Möglichkeit, im Anschluss an die reguläre HZP die noch ausstehenden Prüfungsfächer für die gesetzlich anerkannte Brauchbarkeit zu absolvieren.
Als Meisterprüfung wird die Verbandsgebrauchshundprüfung bezeichnet. Sie ist eine Prüfung, bei der auf den Gehorsam des Hundes, ob auf dem Stand oder am Wild, größter Wert gelegt wird. Zu den Feld– und Wasserfächern kommen die Waldfächer, wie z. B. Stöbern oder Schweißarbeit hinzu.